19.12.2019

Wirecard's Stellungnahme zu dem Artikel der Financial Times

Der heutige Artikel der Financial Times wiederholt nur alte Behauptungen, die zuvor mehrfach Gegenstand unabhängiger Prüfungen waren und sich als unbegründet erwiesen haben.

Im Oktober 2015 tätigte Wirecard eine Akquisition in Indien, die den Erwerb von Indiens führendem, retail-gestütztem E-Commerce-Netzwerk sowie eine Mehrheitsbeteiligung an Indiens damals führendem inländischen (IMPS) Überweisungsdienstleister, einem lizenzierten Emittenten von Prepaid Zahlungsinstrumenten (PPI), umfasste.

Wirecard hatte eine gründliche Due Diligence der erworbenen Vermögenswerte durchgeführt. Die Bewertung der erworbenen Vermögenswerte spiegelte letztlich das Wachstumspotenzial der indischen Zahlungsverkehrsbranche und die einzigartige Positionierung der Unternehmen auf dem indischen Markt wider. Zu den erworbenen Vermögenswerten gehörten nicht nur alle für die Expansion von Wirecard in den indischen Markt erforderlichen regulatorischen Lizenzen, sondern auch den führenden indischen Betreiber von inländischen Überweisungen, der täglich mehr als 100.000 Einzelhandelspartner und Millionen von Verbrauchern in ganz Indien erreicht.

Damals, zum Zeitpunkt der Transaktion, zeigte der Markt aufgrund des enormen Wachstumspotenzials der indischen Zahlungsverkehrsbranche einen starken Aufwärtstrend bei der Bewertung digitaler Zahlungsunternehmen. Dieser Trend hält bis heute an. Andere Unternehmen, die wir zu diesem Zeitpunkt auf dem indischen Markt beobachteten, wurden in einer Spanne von 500 Millionen bis 1,5 Milliarden US-Dollar bewertet, zeigten jedoch weder Profitabilität noch einen klaren Weg zur allgemeinen Unternehmensrentabilität.

Zum Zeitpunkt der Unterzeichnung der Akquisition in Indien im Oktober 2015 verfügte Wirecard über keinerlei Informationen über die Kaufpreise, die an frühere Aktionäre der erworbenen Vermögenswerte aus früheren Anteilsübertragungen ohne Beteiligung von Wirecard gezahlt wurden.

Hermes, eines der von Wirecard in Indien erworbenen Unternehmen, betrieb in der Vergangenheit auch ein online Reisegeschäft, das nicht von Wirecard übernommen wurde. Das online Reisegeschäft wurde von EMIF1A, einem mauritischen Investmentfonds und ehemaligen Anteilseigner von Hermes, übernommen und mit Orbit Corporate Leisure Travels (Orbit) fusioniert, einer weiteren Akquisition von EMIF1A.

Wirecard ist weiterhin der Zahlungsdienstleister für das online Reiseportal von Orbit. Die kommerziellen Bedingungen der von Wirecard an Orbit erbrachten Zahlungs- und Vertriebsdienstleistungen sind branchenübliche Standardbedingungen. Die Umsätze und die Echtheit der Geschäftsbeziehung zwischen Orbit und Wirecard werden im Rahmen des Jahresabschlusses von Wirecard vollständig geprüft und im Rahmen einer separaten unabhängigen forensischen Überprüfung verifiziert.

Der indische Markt hat das Potential einer der stärksten Wachstumsmärkte für digitales Bezahlen in den nächsten 10 Jahren zu sein. Wirecard ist optimal positioniert, um das Geschäft dort stark auszubauen und von diesem Wachstum überproportional zu profitieren.

Wir stellen fest, dass die Veröffentlichung des Artikels durch die Financial Times mit dem morgigen sogenannten „Triple Witching Day“ zusammenfällt, einem von vier Verfallsdaten pro Jahr für Instrumente wie Optionen, Futures und von Aktien.

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